Wir über uns

Gegründet: 1916
Mitgliederzahl: ca. 100 

Geschichtliches

Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei in der Schweiz ist zu Beginn sehr komplex. Die SP Schweiz wurde zwar bereits 1888, die SP Kanton Bern erst 1905 offiziell gegründet. Die politische Bewegung existierte jedoch schon viel früher und beruhte auf einem Zusammenschluss von Arbeiter- und «Grütlivereinen».

Die «Grütlivereine» hatten ihren Ursprung im 19. Jahrhundert als Handwerker- und Gesellenvereine, die der sozialdemokratischen Partei allerdings sehr nahestanden, sich aber lange als unabhängige Organisation verstanden.

In Muri-Gümligen wurde 1904 ein solcher «Grütliverein» gegründet, aus dem die SP Muri-Gümligen hervorging.

Die Umbenennung von «Grütliverein» zu SP Muri-Gümligen erfolgte mit grosser Wahrscheinlichkeit in den letzten Monaten des Jahres 1916. Der damalige SP-Präsident Eduard Rubin forderte den Gemeinderat kurz nach Neujahr auf, «(...) gefälligst vom nachstehenden neuen Namen (Sozialdemokratische Mitgliedschaft) Notiz zu nehmen (...)».

Aktivitäten

  • Mitgliederversammlungen
  • Fraktionssitzungen
  • Öffentliche Veranstaltungen
  • Stellungnahmen zu aktuellen politischen Fragen
  • Vernehmlassungen zuhanden der politischen Behörden der Gemeinde
  • Wahl- und Abstimmungskämpfe
  • Aktive Teilnahme am politischen Prozess, auch ausserparlamentarisch,
    z. B. durch die Lancierung von Gemeindeinitiativen und Petitionen
  • Gesellige und kulturelle Anlässe

Ziele

Die SP strebt in der Gemeinde Muri-Gümligen den sozialen Zusammenhalt aller Einwohner*innen, eine hohe Umwelt- und Lebensqualität für alle und eine Wirtschaft an, die der ganzen Gesellschaft dient. Sie vertritt die Anliegen und Rechte der sozial Schwächeren und engagiert sich für mehr Demokratie und Transparenz der Behörden. Sie setzt sich namentlich ein für:

  • Abschaffung der Gemeindegebühren für ortsansässige Vereine
  • Attraktivere Spielplätze
  • Bezahlbarer Wohnraum, insbesondere für Familien und Senior*innen
  • Biodiversität und ökologische Nachhaltigkeit
  • Mehr Begegnungszonen
  • Bessere Chancengleichheit durch mehr Frühförderung
  • Erneuerbare Energien
  • Ganztagesschulen und bezahlbare Ferienbetreuung
  • Bessere Fuss- und Velowege
  • Siedlungsentwicklung nach innen